Was hat es mit den Warnbaken auf sich?

Immer wieder werden wir gefragt, warum zwischen Heußweg und Emilienstraße immer noch die rot-weißen Warnbaken stehen, obwohl doch schon alles fertig gebaut ist.

Die Warnbaken stehen da, weil der Multifunktionsstreifen eine Funktion ganz klar ausschließt, nämlich das Parken. Das haben allzu viele motorisierte Verkehrsteilnehmer missverstanden und den Streifen wie selbstverständlich großspurig zugeparkt, sodass weder Busse noch LKW daran vorbei kamen. Abschleppen und „Abzetteln“ sowie aufklärende Worte in Presse, Funk und Fernsehen zeigten keinerlei Wirkung, so dass letztendlich nur eines half: Das Aufstellen von Warnbaken!

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Durch die Baken ist es momentan nur zumindest nur wenigen Privilegierten möglich, ihre PKW in der Straßenmitte abzustellen.

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Und wann werden die Warnbaken entfernt?

Die Warnbaken werden voraussichtlich Mitte März entfernt. Auf das Pflaster des Multifunktionsstreifens sollen dann nämlich Haltverbot-Piktogramme „aufgeschmolzen“ werden. Hierfür sind Plusgrade erforderlich, die man für Mitte März auf jeden Fall erwartet. Wir sind sehr gespannt, ob sich die PKW-Fahrer an das Haltverbot im an sich ja schon bestehenden Haltverbot halten werden.

Zur Info: Tagespreis bei Karstadt 4,50 €. Für den unglaublichen Eventualfall, dass Verkehrsteilnehmer etwa auch auf Piktogrammen parken, wird derzeit über zusätzliche Vorbeugungsmaßnahmen nachgedacht.

Apropos unglaublich…

170301 parken arten01sDer Artenreichtum an Falschparkern in der Osterstraße ist enorm. Hier einige Beispiele aus der Rubrik Vergnügungsparken.

170301 parken arten02sWir sind alle Würmchen, aber hier haben wir es mit einem echten Glühwürmchen zu tun! Mal rot, mal blau … Sogar freiwillig in Sicherheitsgewahrsam hat sich dieses seltene Exemplar begeben.

Ob dies jedoch tatsächlich vor unliebsamen Begegnungen (etwa mit dem Parkraummanagement) oder einer Entführung durch die aus BILD bekannten Baum-UFOs schützt?

 

Schräg setzt sich durch

170301 parken schrecksDurch die Verlegung der Fahrradschutzstreifen auf die Fahrbahn lautet Parkregel Nr. 1: Längs statt schräg! Aber auch das Parkraummanagement schrägt schon längst keinen mehr ab. Geparkt wird frei Schnauze, auch wenn vom Boulevard nur ein schmaler Grat verbleibt.

 

Und warum eigentlich längs, wenn quer parallel auch geht..?

 

Lieferzonen

Wenigstens ist der Lieferverkehr fein raus. Die in einigen Bereichen ausgewiesenen Lieferzonen (6 h bzw. 8 h bis 10 h) gestatten Lieferanten das parkgebührenfreie (!) Anliefern von Waren an Geschäfte und Gastronomie. Glücklicherweise hat sich das zumindest schon in der Öffentlichkeit herumgesprochen und wird respektiert … lediglich das Parkraummanagement tut sich derzeit noch schwer, echte Lieferanten von möglichen Querulanten zu unterscheiden, und verpasst konsequent gemüsekistenignorierend vorsorglich allen Fahrzeugen ohne Parkschein ein Knöllchen.

Fahrradschutzstreifen

Diese Bezeichnung mutet im Vergleich zum früher gebräuchlichen Radweg zunächst etwas holprig an. Bei näherer Betrachtung ergibt Fahrradschutzstreifen durchaus Sinn, denn man muss Vorkehrungen treffen, um die arglosen Mit-den-Füßen-gehenden auf den breiten Bürgersteigen vor rücksichtslosen Fahrradfahrenden zu schützen. Der Fahrradschutzstreifen befindet sich auf der Fahrbahn, Rad weg heißt’s jetzt nur noch auf den Bürgersteigen!

Baustellenrabatte

Bevor die Nebenflächen vor der Ladentür wiederhergestellt und die Beete angelegt sind, bieten einige Geschäfte Rabatte an. So wie das Team von Optiker Daniel an der Ecke Osterstraße/Schwenckestraße.

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